

Die Erfindung betrifft einen bürstenlosen Außenläufermotor nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Bei diesen bekannten bürstenlosen Außenläufermotoren umgeben das Joch und der Magnet die gehäusefest angeordnete Spule, die durch einen Eisenkern mit Wicklungen gebildet wird. Aufgrund des Eisenkerns der Spule treten im Einsatz dieses Motors Wirbelstromverluste auf, welche die Leistung des Motors verringern. Da der Magnet die Spule umgibt, hat er einen entsprechend großen Abstand von der Motorwelle. Aufgrund dieses Abstandes treten verhältnismäßig hohe Trägheitsmomente auf; auch wird hierdurch die Hochlaufzeit erhöht, d. h. die Zeit, bis die Motorwelle ihre gewünschte Drehzahl erreicht hat. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen bürstenlosen
Außenläufermotor so auszubilden, daß er bei konstruktiv einfacher Ausbildung nur geringe Leistungsverluste und ein geringes Trägheitsmoment aufweist. Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen bürstenlosen Außenläufermotor erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Beim erfindungsgemäßen Außenläufermotor umgibt die Spule den Magneten. Er kann dadurch nur geringen Abstand von der Achse der Motorwelle aufweisen, so daß das Trägheitsmoment dieses Motors entsprechend gering und die Hochlaufzeit entsprechend kurz ist. Da die Spule eisenlos ausgebildet ist, werden Wirbelstromverluste, die bei Spulen mit Eisenkern unvermeidlich sind, verhindert. Der erfindungsgemäße Motor hat eine hohe Leistung, da Wirbelstromverluste nicht auftreten und das Trägheitsmoment gering ist. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 in einem Axialschnitt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen bürstenlosen Außenläufermotors, Fig. 2 in einem Axialschnitt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen büstenlosen Außenläufermotors. Wie Fig. 1 zeigt, hat der bürstenlose Außenläufermotor einen Permanentmagneten 1, der in ein koaxial zu ihm liegendes Joch eintaucht. Zwischen dem Permanentmagneten 1 und dem Joch 2 ist eine freitragende Spule 3 angeordnet, die koaxial zum Permanentmagneten 1 und zum Joch 2 liegt. Der Permanentmagnet 1 sitzt drehfest auf einer Motorwelle 4, die an einem Ende über ein Lager 7 in einem Motordeckel 5 drehbar gelagert ist. Über ein weiteres Lager 7 ist die Motorwelle 4 am gegenüberliegenden Endbereich im Boden eines Motorgehäuses 8 drehbar gelagert. Der Permanentmagnet 1 ist mit einem Rotorträger 6 drehfest verbunden, der seinerseits drehfest auf der Motorwelle 4 gelagert ist. Die Spule 3 liegt im Ringspalt 9 zwischen dem zylindrischen Joch 2 und dem zylindrischen Permanentmagneten 1. Wie Fig. 2 anhand eines konkreten Ausführungsbeispieles eines solchen bürstenlosen Außenläufermotors zeigt, ist die Spule 3 mit einem Ende im Motordeckel 5 verankert. Er ist in das Gehäuse 8 eingesetzt und in geeigneter Weise mit ihm verbunden. Durch den Motordeckel 5 ragt eine Anschlußleitung 10 der Spule 3. Die Lager 7 sind vorzugsweise Wälzlager, die eine reibungsarme Lagerung der Motorwelle 4 ermöglichen. Anstelle der Wälzlager kann selbstverständlich auch ein Gleitlager eingesetzt werden. Zur axialen Fixierung der Lager 7 ist auf der Motorwelle 4 jeweils ein Axialanschlag 11, 12 vorgesehen. Das zylindrische Joch 12 bildet den Eisenrückschluß, der mit geringem Abstand die Spule 3 umgibt, die ihrerseits mit geringem Abstand den Permanentmagneten 1 umgibt. Die Spule 3 endet mit geringem Abstand vom Rotorträger 6, der drehfest auf der Motorwelle 4 sitzt und vorzugsweise scheibenförmig ausgebildet ist