

Die Erfindung geht von einer Gleichstrommaschine nach der Gattung des Patentanspruchs aus. Es sind schon zahlreiche Gleichstromma schinen mit Wellenwicklung bekannt. Sie haben jedoch den Nachteil, daß sie wegen der zwei durch die Wellenwicklung gegebenen wickel köpfe eine größere Baulänge haben als Gleichstrommaschinen mit einer aus einzelnen Spulen, welche jeweils einem Pol zugeordnet sind, ge
bildeten Erregerwicklung. Auch haben wellenwicklungen eine größere mittlere windungslänge als die entsprechenden aus Spulen gebildeten wicklungen. wellenwicklungen haben jedoch gegenüber aus einzelnen Spulen zusammengesetzten wicklungen den Vorteil, daß sie wesentlich kostengünstiger herzustellen sind, weil sie keine kostenintensiven Verbindungs- und Schaltungsmaßnahmen für sich erfordern. Aus der DE-A-22 02 340 ist eine Gleichstrommaschine mit zwei axial versetzt angeordneten Polpaaren bekannt, um die eine wellenwicklung gelegt ist. Um Raum für die wickelköpfe zu erhalten, sind die Pole am je weils über das Ankerblechpaket hinausragenden Ende ausgespart. Da durch wird in nachteiliger weise die wirksame Pollänge und somit die Leistung der Gleichstrommaschine reduziert, ohne die Baulänge der Gleichstrommaschine zu verkürzen und ohne den werkstoffbedarf für die wellenwicklung zu verringern.
Aus der DE-A-19 08 323 ist noch der Stator eines Spaltpolmotors be kannt, bei dem die geblechten Polpaare axial versetzt angeordnet sind, wobei die wicklungsfreien Stirnseiten der Pole mit den wickelköpfen der benachbarten Pole in jeweils einer Ebene liegen.In einem Gehäuse 1 einer Gleichstrommaschine beispielsweise für eine Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen sind vier Pole unterge bracht, die sich als zwei Polpaare 2 bzw. 3 gegenüberliegen. Die Polpaare 2 und 3 sind mit Schrauben 4 im Gehäuse 1 angeschraubt. Die Polpaare 2 und 3 tragen eine als Wellenwicklung 5 ausgebildete Erregerwicklung, deren im wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufende und Wickelköpfe bildende abschnitte 6 und 7 an der Stirnseite 8 bzw. 9 der Polpaare 2 bzw. 3 an liegen. Die Polpaare 2 und 3 sind nun so in Richtung der Längsachse 10 des Gehäuses 1 und somit der Gleichstrom maschine versetzt angeordnet, daß die Stirnseite 11 bzw. 12 der abschnitte 6 und 7 der Wellenwicklung 5 mit der wicklungsfreien Stirnseite 13 bzw. 14 der polpaare 2 bzw. 3 jeweils in einer senkrecht zur Längsachse 10 der Gleich strommaschine verlaufenden Ebene liegen. Die Polpaare 2 und 3 sind um eine Wickelkopfhöhe gegeneinander ver setzt. Das ergibt jeweils eine gegenüber der Mitte eines Blechpakets 15 eines sich konzentrisch zur Längsachse 10 durch die Wellenwicklung 5 erstreckenden ankers 16 um die halbe Wickelkopfhöhe wechselseitig außermittig ver setzte anordnung der Polpaare 2 und 3 im Gehäuse 1. Da durch überragen die Wickelköpfe 6 und die Enden des Polpaares 3 eine Stirnseite des Blechpaketes 15 und die Wickelköpfe 7 und die freien Enden des Polpaars 2 die andere Stirnseite des Blechpakets 15 jeweils um etwa die halbe Wickelkopfhöhe in Richtung der Längsachse 10. Die Baulänge der Gleichstrommaschine ist somit um eine Wickelkopfhöhe verringert, ohne die Leistung der Gleichstrommaschine nennenswert zu verringern. Die Wellenwicklung 5 hat ebenfalls eine kürzere mittlere Windungslänge, was eine Werkstoffersparnis für die Wellenwicklung ergibt. Somit können auch Wellen wicklungen in Gleichstrommaschinen gegenüber aus einzelnen Spulen gebildeten Wicklungen kostengünstig verwendet werden.