

Jeder kennt sicher noch die Magneten aus dem Physikunterricht. Ein Stab- oder Hufeisen-Magnet mit jeweils einer grünen und roten Markierung am Ende. Meist handelte es sich um Modelle mit magnetisiertem Eisenkern und vergleichsweise schwachem Magnetfeld. Die neueste Entwicklung auf dem Sektor Magnetwerkstoffe ist der Neodym-Eisen-Bor-Magnet. Die Formel hierfür lautet : Nd2Fe14B
Die Anziehungskraft solcher Magneten übertrifft die eines traditionellen Eisenmagneten bei weitem. Die magnetische Anziehungskraft der Neodym-Eisen-Bor-Magneten ist schon bei einer vergleichsweise kleinen Menge des Materials spürbar. So lassen sich auch sehr starke Magnete mit sehr kompakten Abmessungen - wie in unserem Fall zum Beispiel Quader oder kleine Kugeln - herstellen. Das Magnetfeld soll eine zeitlang stabil bleiben und der Hersteller behauptet, daß binnen Sekunden eine handelsübliche Festplatte komplett gelöscht wird, wenn diese in die Nähe des Magneten kommt.
So könnte beispielsweise die vertrauliche Korrespondenz mit einer Bank im Handumdrehen gelöscht werden, bevor die Daten in falsche Hände gelangen. Oder der etwas naheliegendere Fall: Sicher und kostengünstig Daten zu vernichten.
Wir wollten wissen, was mit Festplatten, Speicherkarten oder USB-Sticks passiert, wenn der Magnet den empfindlichen Speichern zu nahe kommt. Den Test mit EC-Karten oder Karten mit einem Magnetstreifen haben wir uns verkniffen, denn den Ärger mit der Krankenkasse oder der Bank wollten wir uns nicht antun.