

97% des Neodyms kommt derzeit aus China. Die Behörden fangen gerade erst damit an, strengere Auflagen zu stellen und gegen illegale Minen vorzugehen. Schwere Missachtungen von Umwelt- und Arbeitsschutzaspekten sind bereits dokumentiert und dies nicht nur als Einzelfall. HSMAG Research stellt in Frage, dass es derzeit überhaupt „sauberes“ Neodym am Markt gibt, bzw. wie dies stichhaltig geprüft werden kann. Hier gibt es derzeit keine eindeutige Antwort und die Wahrscheinlichkeit, Neodym zu benutzen, das für Mensch und Umwelt unsauber gewonnen wurde, ist hoch.
Goldwind beispielweise sagt aus, seine Hauptzulieferer überprüft zu haben, ob diese die ISO 1 4001 haben. Bei den negativen Auswirkungen des Abbaus und den dokumentierten Fällen ist dies jedoch zu wenig. Die Grundlagenstudie von HSMAG Research zu China hat gezeigt, dass die ISO 14001 wichtig ist, allein aber nicht reicht und schon gar nicht in einem Feld wie dem Bergbau und bei Extraktionsprozessen sowie in einem Land, bei dem der Gesetzesvollzug, zum Teil noch unterentwickelt ist.
Solange es kein nachhaltig gewonnenes und aufbereitetes Neodym gibt bzw. eine belastbare Prüfung durch die Windkrafthersteller, schließt HSMAG Windkrafthersteller, die Neodym verwenden, aus.