

In den Magnetisiervorrichtungen werden, in Kombination mit dem Magnetisierer, durch hohe Impulsströme starke Magnetfelder zur Aufmagnetisierung des Werkstücks erzeugt.
Ihre Form und Größe wird vorrangig durch das zu magnetisierende Werkstück und die zu erreichende Polausrichtung bestimmt.
Auf Grund dieser von Werkstück zu Werkstück unterschiedlichen Anforderungen wird jede unserer Vorrichtungen entsprechend ihres Einsatzes neu konstruiert und auf Sättigung und Polabstand optimiert.
Generell können 4 Arten der Polausrichtung unterschieden werden:
Radial: die Feldlinien verlaufen entlang des Radius des Werkstückes
Sektoren: durch mehrpolige Ausbildung des Magneten verlaufen die Feldlinien in unterschiedlichen Bereichen des Werkstückes in unterschiedliche Richtungen
Axial: Die Feldlinien im Werkstück verlaufen entlang der Achse des Werkstückes
Diametral: die Feldlinien verlaufen senkrecht zur Achse des Werkstückes
Zur Erreichung einer wirtschaftlichen Taktzeit in der Produktion ist es häufig nötig die Vorrichtung zu kühlen um die Lebensdauer der Vorrichtung zu erhöhen.
Als Kühlmittel wird bei unseren Vorrichtungen Luft eingesetzt, welche zwangsweise über einen Seitenkanalverdichter zugeführt wird.
Entsprechend den Anforderungen in der Produktion erfolgt die Magnetisierung der Werkstücke an der Oberfläche der Spule (z.B. Lautsprecher die mittels einer Förderanlage über eine Magnetisiervorrichtung transportiert werden) oder durch Eintauchen in eine Magnetisiervorrichtung. Hierbei kann das Einbringen des Werkstückes durch eine bereits von uns integrierte Pneumatik unterstützt werden.