

Magnetmotor oder Magnetgenerator – zu diesen Begriffen findet man im Internet sehr viele Seiten und Videos. Angekündigt haben schon viele diese Technik, aber verwirklicht wurde sie nur sehr selten. So ist mir eine australische und eine chilenische Gesellschaft bekannt, die Magnettechnik zur sauberen und sehr preiswerten Energieerzeugung einsetzen.
Beim einfachen, millionenfach gebauten Elektromotor weiß man, dass neben den Spulen (Kupferdrahtwicklungen) am Stator und Rotor (Anker), sich darin auch Magnete befinden und dass dort auch elektromagnetische Felder aufgebaut werden.
Auf dieser Seite sieht man sehr gut, wie so ein Elektromotor aufgebaut ist und funktioniert. Damit so ein Elektromotor arbeitet, d. h. seine Leistung bringt, wofür er eingesetzt wird, muss er ständig mit Strom versorgt werden. Er verbraucht also Strom.
Anders ist das beim Magnetmotor. Der ist zwar – vom Prinzip her – ähnlich einem Elektromotor aufgebaut, aber hier ist die Verwendung einer ganzen Anzahl von Magneten das Besondere. Je nach Größe und Leistung sind verschieden viele Magnete, die sich dann auch in Größe und Anordnung unterscheiden im Einsatz. So ist beispielsweise bei dem chilenischen Hersteller, der 10-MW-Anlagen produziert, ein Rotor schon fast mannshoch und mit entsprechend großen Magneten bestückt.
Was den Erfindern und Ingenieuren wohl großes “Kopfzerbrechen†bereitet haben muss, war die Anordnung der Magnete auf dem Stator und dem Rotor im richtigen Winkel und den entsprechenden Größen – zumindest konnte man das bei einigen herauslesen. Dies scheint wohl so wichtig zu sein, damit die wechselnden Magnetfelder dazu fürhren, dass der Motor auch wirlich läuft.
Im Gegensatz zum Elektromotor verbraucht der Magnetmotor keinen Strom – wenn er läuft – sondern produziert Strom. Der Magnetmotor braucht wohl nur eine gewisse Anfangsenergie um ihn zum Laufen zu bringen. Bildlich gesprochen, etwa ähnlich, wie bei den alten Verbrennungsmotoren der Autos aus den 1930er/1940er Jahren. Die hatten noch keinen elektrischen Anlasser und mussten noch mit einer Handkurbel angedreht werden.
Sehr schön sieht man das in diesem Youtube Video im Versuchsaufbau.