

Permanentmagnete sind dauerhaft magnetisierte Materialstücke, die die Quelle eines Magnetfeldes sind. Permanentmagnete bestehen aus bestimmten ferromagnetischen Werkstoffen. Diese Ferromagnetika haben die Eigenschaft, dass sie innerhalb eines äußeren Magnetfeldes ihre atomaren magnetischen Momente nach dem Feld ausrichten und diese Ausrichtung aufgrund quantenmechanischer Effekte auch beim Abschalten des äußeren Magnetfeldes behalten. Die Felder der einzelnen magnetischen Momente, die nun eine gemeinsame Vorzugsrichtung haben, summieren sich zum Gesamtfeld des Permanentmagneten.
Die Elemente Eisen, Nickel und Cobalt haben die stärksten ferromagnetischen Eigenschaften und sind wichtige Bestandteile der verschiedenen gängigen Magnetwerkstoffe.
Allgemein werden die Eigenschaften von Ferromagnetika mit Magnetisierungskurven, den sogenannten Hystereseschleifen beschrieben. Dort auftretende Größen sind die Remanenz Br, die die Stärke der im Magneten vorhandenen Magnetisierung beschreibt, und die Koerzitivfeldstärke, die die zur Entmagnetisierung notwendige Stärke eines äußeren Magnetfeldes angibt. Permanentmagnete lassen sich nicht beliebig stark erwärmen, da die thermische Bewegung der atomaren magnetischen Momente oberhalb einer kritischen Temperatur, der sogenannten Curie-Temperatur, die vorher vorhandene gemeinsame Ausrichtung aufhebt, wodurch der Permanentmagnet entmagnetisiert wird.
In unserem Webshop führen wir drei Arten von Permanentmagneten: Ferritmagnete, AlNiCo-Magnete und Seltene-Erden-Magnete aus Neodym-Eisen-Bor unter der Bezeichnung Neodymmagnete, bei denen es sich um die zur Zeit stärksten bekannten Permanentmagnete handelt.