

Dauermagnete aus AlNiCo werden überall dort eingesetzt, wo es neben der Haftkraft auch auf Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit sowie auf eine hohe Remanenz ankommt, z. B. bei Messgeräten, Sensoren und Weggebersystemen.
Dauermagnete aus AlNiCo können mittels unterschiedlicher Verfahren hergestellt werden: Im Rahmen des Gußverfahrens werden die Vormaterialien geschmolzen und anschließend in Sand- oder Feingussformen gegossen. Beim Sinterverfahren werden die Pulver der Vormaterialien zunächst gemischt, in das Matrizenhohl eines Presswerkzeuges gefüllt und danach zu Formkörpern verpresst. Anschließend werden die Teile unter Schutzgas oder im Vakuum bei Temperaturen von etwa 1300 °C gesintert. Durch diesen Prozess entsteht die gewünschte Legierung und die Verdichtung des Formkörpers. Je nach Pressdichte und Sintertemperatur ist mit einer Sinterschrumpfung von ca. 10 % zu rechnen. Im Anschluss daran werden die Magnete verschiedenen Wärmbehandlungen unterzogen, um die elementare Struktur weiter auszurichten und zu festigen. Anschließend können die Magnete bearbeitet werden.
